27. Juli 2015

SEA: Suchmaschinen Advertising

SEA sind Werbungen, die in Suchmaschinen auftauchen, wenn spezifische Suchworte und -phrasen eingegeben werden.

Wie funktioniert SEA?

Ein Nutzer will im Internet nach etwas suchen und benutzt hierzu eine Suchmaschine wie z.B. Google.

Google zeigt zwei Arten von Suchergebnissen an: organische Resultate, die auf der linken Seite angezeigt werden und gesponserte Ergebnisse, die oben auf der linken Seite (früher mit einem gelben Hintergrund) und in einer separaten Spalte auf der rechten Seite angezeigt werden. Alle bezahlten Ergebnisse sind mit speziellen Schlüsselworten (Keywords) verlinkt und tauchen nur dann auf, wenn diese Keywords in die Suchleiste eingegeben werden.

Der Internetnutzer entscheidet sich für eines der angezeigten Suchergebnisse, indem er es anklickt. In diesem Falle gehen wir davon aus, dass sich der Nutzer für eines der gesponserten Suchergebnisse entscheidet. Der Internetnutzer wird, nachdem er diesen Link anklickt, zu einer Landing-Page oder zur generellen Webseite des jeweiligen Unternehmens weitergeleitet. Diese Ziel-URL ist oftmals speziell auf die jeweils gesponserte Werbung zugeschnitten.

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Wie benutzt man SEA?

Die heutige globale Online-Bevölkerung beträgt 30% der gesamten Weltbevölkerung (2,1 Milliarden). Im Durchschnitt verbringt ein Internetnutzer ca. 16 Stunden pro Monat online. Doch womit verbringt dieser Internetnutzer seine Zeit dort? Untersuchungen zeigen, dass 21% der Zeit für Suchmaschinen benutzt wird und dies dadurch die zweitbeliebteste Onlineaktivität ist – nach den sozialen Netzwerken (Facebook etc.). Dies bedeutet, dass SEA sehr effektiv sein kann, wenn man weiß, wie es einzusetzen ist.

Es ist nun so, dass in der Realität das Gegenteil zutrifft: Internetnutzer klicken öfter auf organische Ergebnisse, als auf die gesponserten Resultate. Diejenigen, die konkret beabsichtigen, etwas zu kaufen, klicken häufiger auf die gesponserten Ergebnisse bei ihrer Suche.

Bei Artikeln aus höheren Preissegmenten wie elektronische Geräte, Schuhe oder Kleidung, bevorzugen die Nutzer die gesponserten Ergebnisse, da diese meist spezifischer auf bestimmte Produktsuchen abgestimmt sind und gezieltere Resultate liefern.

SEA Kosten

SEA (Search-Engine-Advertising) ist natürlich nicht kostenlos. Es gibt zahlreiche kalkulatorische Indikatoren für Onlinewerbung, wie z.B. Cost-per-Mile (CPM oder Tausender-Kontaktpreis), Cost-per-Click (CPC), Cost-per-Sale (CPS) und Cost-per-Lead (CPL). Google AdWords bieten lediglich die Möglichkeiten der Cost-per-Click Methode.

Cost-per-Click Werbung wird ebenfalls Pay-Per-Click Werbung (PPC) genannt. PPC ist die Methode, die für die Kostenkalkulation von Suchmaschinenwerbung benutzt wird. Wenn ein Keyword in die Google-Suchleiste eingegeben wird, erscheinen oberhalb und rechts neben den Suchergebnissen Werbungen, die sich auf diese Suchworte beziehen. Google versteigert dann diese Schlüsselworte (Keywords). Das Unternehmen mit dem höchsten Gebot erscheint als Erstes ganz oben. Unternehmen können auch die Plätze, auf denen sie erscheinen wollen, ersteigern. Auch hier gewinnt das höchste Gebot und das entsprechende Unternehmen erhält den besten Platz ganz oben in der Liste der bezahlten Suchergebnisse. Wenn nun eine Person diesen Link anklickt, dann bezahlt das jeweilige Unternehmen für diesen Klick.

Ein Unternehmen hat hier ebenfalls die Möglichkeit, sich ein Budgetlimit für diese Art Ausgaben zu setzen. Sie können also entscheiden, wie viel sie für die Suchmaschinenwerbung ausgeben wollen. Je nach Budget können Sie entscheiden, welche Gebote Sie für welche Schlüsselworte einsetzen wollen. Google kann hier eine grobe Einschätzung der Kosten liefern und wie viel Traffic diese Schlüsselworte jeweils zur Webseite leiten könnten. Dies vereinfacht die Entscheidung des Unternehmens, wie hoch das Werbebudget sein sollte. Es gibt kein Minimum pro Keyword. Ein Unternehmen kann selbst entscheiden, was es für das Keyword und die entsprechende Bewerbung bezahlen will.

Qualitätsfaktoren

Sobald Ihre Werbung für eine Weile gelaufen ist, wollen Sie natürlich wissen, ob sie funktioniert und wie effizient sie ist. AdWords kalkuliert den Qualitätsfaktor für jedes Ihrer Schlüsselworte, indem es die jeweiligen Suchen potenzieller Kunden zusammenzählt und verfolgt, ob diese Suchen zur Zielseite geführt haben. Anhand dieser Faktoren bewertet AdWords diese Schlüsselworte von eins bis zehn, wobei zehn die höchste Wertung ist. Je höher die Qualitätsbewertung ist, desto wichtiger sind diese Worte für die Kunden und desto besser wird Ihre Position in den Suchergebnissen. Dies bedeutet auch, dass Sie weniger für jeden Klick bezahlen müssen. Jeder Qualitätsfaktor für jedes Keyword wird regelmäßig aktualisiert und es werden alle Veränderungen innerhalb Ihrer Werbekampagne berücksichtigt.

Wann ist SEA sinnvoll?

Es ist besonders wichtig herauszufinden, ob Suchmaschinenwerbung für Ihr Unternehmen relevant ist, bevor Sie Werbekampagnen starten. Das Hauptziel der SEA ist es, Besucher in Kunden umzuwandeln. Anders als traditionelle Werbung, konzentriert sich SEA eher darauf, den Besucher direkt dazu zu bringen, Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung zu kaufen. Hier geht es nicht nur um die Sichtbarkeit beim Kunden. Um nun die höchstmögliche Konvertierung von Besuchern in Kunden erreichen zu können, müssen Sie diese gezielt zu diesem Schritt bringen.

Google AdWords erlaubt es Ihnen, den Traffic für z.B. eine spezifische Region anzusehen. Das kann ein Land, eine Stadt oder z.B. ein Umkreis von 10 km Ihres Unternehmens betreffen. Neben der geographischen Zielgruppe kann man ebenfalls z.B. spezifische Tageszeiten, Tage oder Endgeräte als Kriterien heranziehen.

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5 Gründe, warum Sie PPC-Werbung in Erwägung ziehen sollten:

Sie bezahlen nur dann, wenn eine interessierte Person Ihren Link anklickt.

Einer der Gründe, warum PPC so einfach ist, ist die Tatsache, dass Sie genau wissen, wo Ihr Geld hingeht. Sie bezahlen nur dann, wenn jemand auf Ihre Werbung klickt. Ganz im Gegensatz zu traditioneller Offline-Werbung, bei der Sie einen bestimmten Betrag bezahlen müssen, ohne genau zu wissen, ob Ihre Zielgruppe tatsächlich mit Ihrer Werbekampagne in Kontakt kommt oder nicht.

Sie selbst legen das Budget fest und kontrollieren die Kosten.

Mit Pay-per-Click können Sie Ihr Limit so setzen, wie Sie es brauchen. Sie können eine Budgetgrenze für tägliche Ausgaben angeben und flexibel und jederzeit leicht ändern. Das bedeutet nicht, dass Sie mit einem eher kleinen Budget riesige Resultate erwarten können. Es hängt in erster Linie davon ab, wie konkurrenzfähig Ihr Unternehmen ist – in Bezug auf die Schlüsselworte und innerhalb der Industrie selbst.

Sie erreichen Ihre Zielkunden zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Werbung.

Wollen Sie eine spezielle Zielgruppe an einem spezifischen Ort oder zu einer spezifischen Zeit mit einer spezifischen Anzeige erreichen? Kein Problem. Durch PPCs verschiedene Optionen können Sie den Ort, die Zielgruppe, die Darstellung der Anzeige und sogar die Geräte, wo sie erscheinen soll (wie bspw. Mobiltelefone), selbst festlegen. Sie können gezielte und spezifische Benachrichtigungen benutzen, um Ihre Zielkunden zum richtigen Zeitpunkt zu kontaktieren, z.B. wenn sie in der Nähe Ihres Unternehmens sind.

Anders als bei organischen Suchen, führt PPC schneller zu Ergebnissen.

Wir alle wissen ja mittlerweile, wie wichtig der organische Suchtraffic für eine langfristige Webseitenwerbung ist. Allerdings kann es ganz schön lange dauern, bis man Einnahmen durch Investitionen erwirtschaftet. PPC kann hier schneller zum Ergebnis führen. Sie können an einem Montag ihre PPC-Werbekampagne starten und bereits am darauffolgenden Tag die ersten Resultate im Traffic und bei den Conversions sehen.

3 Dinge, auf die Sie achten sollten, wenn Sie PPC zum ersten Mal anwenden

PPC ist nicht so einfach.

Nein, Sie können sich leider nicht einfach einen Studenten anheuern, der Ihnen dann die Daten einstellt und das Konto überwacht. Gutes PPC erfordert eine gewisse Erfahrung. Überragendes PPC erfordert Strategie, ein gründliches Verständnis dieser Werbeplattform, solide Kenntnisse der Regeln und Richtlinien und ein wenig Kreativität, sowie ein generelles Gespür fürs Marketing. Vor diesem Hintergrund sollten Sie sich also für diese Aufgabe einer verantwortungsbewussten und vertrauenswürdigen Agentur oder professionellen Freelancern anvertrauen.

PPC ist Teamwork.

So sehr Sie sich auch wünschen, einfach Alles an einen PPC-Experten zu übergeben und sich nicht weiter damit zu beschäftigen – eine wirkliche PPC-Strategie entsteht nur durch Zusammenarbeit. Sie sind schließlich der Experte für Ihr Unternehmen. Ihr PPC-Manager ist der Experte fürs PPC. Durch eine gute Zusammenarbeit und das Teilen von Ideen, wie man am besten Ihr Ziel innerhalb Ihres Unternehmens erreichen kann, fördert man den Produkt- und Dienstleistungsverkauf.

PPC ist kontinuierlich.

Wenn PPC richtig eingesetzt wird, dann werden Sie einen guten RoI erzielen. D.h. PPC wird auch dann Ihre Einnahmen weiterhin steigern, wenn das Geschäft bereits boomt. PPC unterstützt ihr Geschäft für die gesamte Dauer der jeweiligen Unternehmung. Einführung einer neuen Webseite? PPC ist dabei. Ein neues Produkt? PPC hilft mit. Neue Farbe für ein Widget? PPC passt sich an. Bieten Sie ein Webinar an, wie man Widgets erstellen kann? Sogar hier kann PPC aushelfen. Neuer Markenname? PPC tut auch das. Der Schlüssel ist hier, dass Sie sich einen PPC-Manager aussuchen, der Ihnen als ein Langzeitpartner hilft, Ihr Unternehmen zu vergrößern.

Sie sehen, dass PPC ein wertvoller Marketingkanal für Ihre Marke sein kann. Selbst, wenn Sie es noch nie zuvor eingesetzt haben, gehen Sie das (selbst definierbare, finanzielle) Risiko ein und probieren Sie es aus. Auch Ihre Marke kann von PPC profitieren!