26. Juli 2015

Social Media Marketing / Social Media Werbung bzw. Advertising (SMA)

Social Media Werbung: Erweitertes Targeting

Da soziale Netzwerke eine unglaublich große Menge an Anwender- und Nutzerinformationen sammeln, macht es Sinn, auf sozialen Medien zu werben. Hier haben Sie die Möglichkeit, ihr Publikum mit einem sehr viel breiteren Werbespektrum direkt anzuzielen, als das auf anderen Online-Plattformen sonst der Fall ist. Da sie sich sehr viel weiter über die demografischen und geografischen Daten erstreckt, erlaubt Social Media Werbung Ihnen interessenvertieftes, auf Verhalten und Verbindungen basierte Targeting anzuwenden.

Diese hoch entwickelten Zieloptionen verbessern die Relevanz und Zielgenauigkeit Ihrer Social Media Werbung bei der Zielgruppe, indem sie diese gezielt auf den jeweiligen Nutzer abstimmen können. Das ist auf anderen Werbekanälen in dieser Form nicht möglich. Hier sind vier dieser modernen Zieloptionen (Targeting):

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Interessen-Targeting: Erreichen sie spezifische Zielgruppen, indem Sie z.B. auf deren selbst angegebene Interessen, Aktivitäten, Fähigkeiten und auf Seiten/Nutzer, mit denen sie Kontakt hatten, zurückgreifen. Diese Zielinteressen haben sehr viel mit der Suche nach Schlüsselworten (Keywords) zu tun und einige Plattformen erlauben Ihnen den Zugriff auf beides. Interessen können hier breit gestreut sein, wie z.B. ein Industriezweig (Autos) oder aber auch sehr spezifisch, z.B. für ein spezielles Produkt (Automatikgetriebe).

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Targeting von Verhalten/Verbindungen: Sie können Ihre Nutzer und Anwender durch deren Verhaltensweisen, z.B. anhand ihrer Kaufgewohnheiten oder Kaufvorhaben, sowie deren Gebrauch von bestimmten Endgeräten, gezielt ansprechen. Mit dieser Methode erreichen Sie alle diejenigen, die eine spezielle Art von Verbindung zu ihrer Seite, App, Gruppe etc. haben. Beide Targeting-Optionen greifen hier zusätzlich auch auf das Verhalten in der Vergangenheit zurück, um festzustellen, wo genau die Interessen liegen und welche Absichten der Nutzer hatte.

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Benutzerdefiniertes Targeting: Erreichen Sie ihre Zielgruppen, indem Sie Listen von Emailadressen, Telefonnummern, Anwenderdaten oder Benutzernamen hochladen. Facebook nennt diese Art von benutzerdefiniertem Targeting „Custom Audiences“ – was ‚benutzerdefinierte Zielgruppe‘ heißt. Twitter benennt dies als „Tailored Audiences“ – was bedeutet: „zugeschnittene Zielgruppe„. Beide basieren größtenteils auf dem gleichen Konzept: wenn Sie eine bekannte Gruppe von Nutzern haben, die sie ansprechen möchten, dann können Sie diese ganz einfach hochladen und gezielt ansprechen (solange die von Ihnen hochgeladenen Daten echte Profile betreffen)

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Doppelgänger-Targeting: Hier können Sie eine neue Zielgruppe ansprechen, die einer bereits bestehenden Zielgruppe sehr ähnelt. Doppelgänger-Targeting hilft Unternehmen und Geschäften dabei, ihr jeweiliges Publikum mit neuen, ähnlichen Anwendern zu erweitern. Auf diese Weise erreichen Sie ganz einfach neue Kunden durch die Werbung in den sozialen Medien.

Social Media Werbung: Genaueres Controlling durch Conversion-Tracking

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Mit all diesen neuen Optionen zum gezielten Anwerben von Nutzern wird die Erfolgsquote der Werbekampagnen umso wichtiger, um z.B. die jeweiligen Ausgaben zu erklären oder sogar ein neues Budget anzufragen. Selbst, wenn Sie sich immer noch gerne auf das „Pay-per-Click“-Verfahren (z.B. Google AdWords) auf ihrer Webseite verlassen wollen oder andere Metriken, um den Erfolg Ihrer Werbung zu messen, so bieten mittlerweile die meisten sozialen Netzwerke ein Webseiten-Conversion-Tracking an. Dieses Conversion-Tracking misst den Erfolg ihrer Social Media Werbung und ist eine direkte Form des Controllings ihrer Werbekampagnen.

Ads in sozialen Medien fordern den Nutzer dazu auf, sofort zu reagieren und regen bspw. zum sofortigen Kauf Ihres Produktes an oder sich zu einem besonderen Event anzumelden. Diese Reaktionen der Anwender und Nutzer zeigen ganz klar an, wie effektiv die jeweilige Werbung für diese „Conversion“ oder Umsetzung der Information wirklich ist – je nachdem, wie sie die Anzeige konfiguriert haben.

Das Conversion-Tracking hilft ihrem Geschäft und Unternehmen dabei, Ihr Marketingbudget gezielter einzusetzen. Wenn ihre Werbung zwar besonders viele Clicks erhält (für die Sie im Endeffekt bezahlen), diese aber nicht zu mehr Umsätzen führen, dann gibt es Handlungsbedarf. Anhand dieser Informationen können Sie also ihre Social Media Werbung sehr viel erfolgreicher und besser optimieren.

Social Media Werbung: Mobile first!

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Bereits 2014 fanden 60% der gesamten Aktivität in den sozialen Medien auf mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets statt. Werbung auf mobilen Endgeräten entwickelt sich somit zum wesentlichen Bestandteil jeglicher Social Media Werbung. Mobile Nutzer checken längst Facebook, Twitter, LinkedIn usw. mehrmals pro Tag – warum also diese Quelle innerhalb der Apps nicht für die eigene Werbung ausnutzen?! Diese Art von Werbung ist der beste Weg, um seine Zielgruppe zu erreichen, ohne die Nutzer bei ihren normalen Aktivitäten zu stören.

Die Umsatzzahlen der Social Media Plattformen bestätigen dies: in 2014 machte die bezahlte Werbung ganze 68% der Einnahmen von Facebook und 84% von Twitter aus. Und es wird für 2018 vorausgesagt, dass zwei Drittel der Ausgaben für Social Media Werbung für mobile Werbung eingesetzt werden. Dies entspricht einem Marktpotenzial von 9,1 Milliarden US-Dollar. Hinzu kommt, dass in 2018 über die Hälfte der Mobiltelefon-Nutzer weltweit ein Smartphone benutzen wird.