Suchmaschinen

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Suchmaschinen haben zwei grundsätzliche Aufgaben: das Scannen von Websites mit dem Aufbau eines dazugehörigen Indexes, sowie die Bereitstellung von Antworten zu den Suchanfragen der Nutzer. Dies liefert den Suchenden eine Liste von Webseiten, die je nach Wichtigkeit, Relevanz, wie auch immer man es nennen mag, der Reihe nach aufgelistet sind.

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Crawling und Indexing

Stellen Sie sich das World-Wide-Web vor wie eine Unzahl von Haltestellen in einem Großstadt U-Bahnnetzwerk.

Jede Haltestelle ist ein einzigartiges Dokument und kann eine ganze Webseite oder auch ein PDF, JPG oder eine andere Datei sein. Die Suchmaschinen müssen einen Weg finden, bei dem sie diese gesamte „Großstadt“ absuchen und hier die entsprechenden Haltestellen herausfiltern können. Hierzu benutzen sie den schnellsten und kürzesten Weg – Links.

Die Linkstruktur des Internets dient dazu, alle Seiten miteinander zu verbinden.

Links ermöglichen den automatischen Robotern der Suchmaschinen, die „Crawler“ oder auch „Spiders“ genannt werden, die vielen Billiarden miteinander vernetzten Dokumente des Internets abzusuchen.

Sobald eine Suchmaschine eine Seite gefunden hat, entschlüsseln sie den jeweiligen Code und speichern spezifische Informationen in einer massiven Datenbank, von der dann zu einem späteren Zeitpunkt bei einer erneuten Suche diese Information schneller wieder aufgerufen werden kann. Um diese unglaubliche Leistung vollbringen zu können und damit man diese Webseiten auch später schnell wieder finden kann, haben die Unternehmen mit Suchmaschinen ihre Datenzentren in der ganzen Welt verteilt.

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Antworten finden

Suchmaschinen sind Antwortmaschinen. Wenn eine Person eine Online-Suche startet, dann durchsucht diese Suchmaschine die unglaubliche Ansammlung aller verfügbaren Daten und tut zwei Dinge: als Erstes werden nur die Ergebnisse angezeigt, die für die Suche relevant oder nützlich sind – und zweitens werden diese Ergebnisse je nach Beliebtheit der jeweiligen Webseiten anhand deren Informationen aufgelistet. Hier zählt sowohl die Relevanz, als auch die Beliebtheit und beeinflusst die Endergebnisse der SEO (Suchmaschinenoptimierung).

Wie legen Suchmaschinen die Relevanz und Beliebtheit fest?

Für eine Suchmaschine ist die Relevanz mehr, als nur die passenden Worte zu finden. In den Anfangsstadien des Internets gingen die Suchmaschinen nicht sehr viel weiter und die Suchergebnisse waren oft nur teilweise brauchbar. Während der letzten Jahre jedoch haben sich die besten Programmierer darauf konzentriert, bessere und spezifischere Resultate zu den jeweiligen Anfragen zu liefern. Heutzutage beeinflussen hunderte von Faktoren die Relevanz der Ergebnisse.

Suchmaschinen gehen normalerweise davon aus, dass je beliebter die Suchergebnisse sind – desto wertvoller sind die Informationen, die sie enthalten. Und zwar zu der jeweiligen Suche. Diese Annahme führt zunächst einmal zu größtenteils erfolgreichen Suchergebnissen.

Beliebtheit und Relevanz werden nicht manuell festgelegt. Stattdessen benutzen die Suchmaschinen mathematische Formeln, die die Spreu vom Weizen trennen (Relevanz) und diese dann anhand derer Qualität auflisten (Beliebtheit) soll. Diese Formeln bestehen oft aus Hunderten von Variablen, die man als sog. Ranking-Faktoren bezeichnet.